Warum ich schreibe, …

Warum ich über Mädchenfreundschaft schreibe

MädchenfreundschaftWas ich schreibe, kann man oben unter meinem Namen lesen – romantische Urban Fantasy für Leserinnen, die an die wahre Liebe und unzerbrechliche Freundschaft glauben.

Bei mir spielen Mädchen die Hauptrolle, und zwar nicht allein, sondern im Doppelpack mit der besten Freundin. Es gibt viele Bücher, in denen Jungs mit ihren besten Freunden losziehen (oder diese kennenlernen, sich mit ihnen befreunden und dann Abenteuer bestehen), aber eindeutig zu wenige, in denen man Mädchen und ihre Freundinnen begleiten kann. Und das ist es, was ich am liebsten lese. Das hat mir gefehlt, als ich Teenager war und das ist der Grund, aus dem ich mit dem Schreiben angefangen habe.

Mädchen sind viel zu oft auf eine Funktion reduziert – die des Objekts der Begierde. Ihr einziges Ziel: einen Jungen zu finden und mit ihm „glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ zu sein.

Das ist etwas, das ich auch gern lese. Keine Frage! Aber ich bin sicher nicht allein, wenn ich mehr will. Ich will die Liebesgeschichte, ich will das Happy End. Aber ich will gleichzeitig eine Hauptfigur, die eine Person mit eigenen Zielen und Wünschen und Mädchenfreundschaft jenseits der Liebesgeschichte ist.

Ich will Mädchen, die Freundinnen haben und diese nicht wegen ihres Freundes fallen lassen. Freundschaft und romantische Liebe haben jeden Grund, nebeneinander zu existieren, ohne dass man den Freund oder die Freundinnen vernachlässigt.

Ich will Mädchen, die Hobbys haben. Die sich und ihre Interessen nicht über einen Freund vernachlässigen. Die neben der Liebesgeschichte vollständige Personen sind. Wie langweilig bitte wird es, wenn man sich nur noch auf den Partner konzentriert? Wenn das eigene Leben sich um nichts mehr dreht außer den Jungen?

Ich will Mädchen, die die Welt retten, Seite an Seite mit ihrer besten Freundin! Freundinnen, die sich den Rücken decken, die füreinander einstehen, die durch Dick und Dünn miteinander gehen. Die Arm in Arm heulen und die sich danach wieder aufrichten. Die zusammen weitergehen. Die sich den Rücken stärken, statt sich in den Rücken zu fallen. Ich will Samantha und Frodoline. Ich will Aragorna, Gimlina und Legola. Ich will nicht nur Eowyn, sondern Eowyn und ihre beste Freundin. Ich will Hermione, Hanna und Ron. Ohne dass sich Hermione und Hanna wegen des Jungen in die Haare kriegen.

Und darum schreibe ich, was ich schreibe:

– über taffe Mädchen
– die trotzdem Mädchen sein dürfen
– über Mädchen, die in Röcken und Hosen die Welt retten
– über Liebesgeschichten, in denen sich keine Mädchen um einen Jungen streiten
– über Mädchen, die sich gegenseitig unterstützen
– die Seite an Seite gegen die Welt stehen

Über Mädchenfreundschaft, Mädchenhelden, Mädchenloyalität, Mädchentreue.

Weil es das ist, was ich ich lesen will, erleben will. Weil es diese Mädchen sind, mit denen ich mitleben, mitleiden und mitsiegen will.

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Ein Gedanke zu „Warum ich schreibe, …

  1. Aljana

    Hey das klingt so super.
    In meiner Jugend hab auch ich mir mehr starke Mädchen gewünscht. es waren immer nur Männer, Jungs. Frauen waren schmückendes Beiwerk.
    Großartig. Mach weiter so 🙂

    Antworten

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